Zöllnerhaus
des SKFM Monheim -
Erste Schritte zu einer neuen Perspektive

Seit 1995 existiert das Zöllnerhaus unter der Trägerschaft
des Sozialdienst Kath. Frauen und Männer Monheim (SKFM) und bietet
momentan acht jungen Erwachsenen die Möglichkeit, Unterstützung,
Beratung und persönliche Betreuung durch sozialpädagogische
Fachkräfte in Anspruch zu nehmen.
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Konzeption
Das sozialpädagogische Angebot richtet sich an junge Frauen und
Männer, deren Lebensverhältnisse mit besonderen sozialen Schwierigkeiten
verbunden sind.
Im Vordergrund steht hierbei, neben der Versorgung mit Wohnraum, die
individuelle und persönliche Hilfe in den Lebensbereichen Schule,
Beruf und Freizeit.
Des
weiteren soll die psychosoziale Ebene, hier speziell Entwicklung eines
positiven Selbstwertes, das Erlernen von sozialem Gruppenverhalten und
selbstsicherem Umgang mit lebenspraktischen Gegebenheiten gefördert
werden.
Die
Bewohner erhalten täglich sozialpädagogische Beratung und
Betreuung, um ihre primären Problemsituationen, wie Arbeitslosigkeit,
finanzielle Schwierigkeiten und Perspektivlosigkeit, aufzuarbeiten.
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Kooperationspartner
Das Zöllnerhaus bietet 2 SGB VIII-Plätze für 18 - 21 jährige
an, für die das örtliche Jugendamt der Stadt Monheim als Kooperations-
und Ansprechpartner fungiert. Dies bedeutet, dass in einem Fachgespräch
beim Jugendamt entschieden wird, wer in der betreuten Wohnform aufgenommen
wird. Hierbei wird über ein alle 3 Monate stattfindendes Hilfeplangespräch
der Entwicklungsstand eruiert.
Des weiteren bietet das Zöllnerhaus für 6 weitere Bewohner, die über den § 67 ff SGB XII in die betreute Wohnform einziehen können einen Wohnplatz. Hier fungiert das Kreissozialamt Mettmann als bewilligende Verwaltungsbehörde. Die Kosten werden für zunächst ein Jahr übernommen, falls die Voraussetzungen des § 67 ff SGB XII erfüllt sind. Sollte eine Verlängerung aus pädagogischer Sicht nötig sein, kann die Kostenübernahme für weitere 6 Monate bewilligt werden.